Privat & Vorsorge · Unfall

Unfallversicherung für Unternehmer & Selbstständige.

Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur im Job und auf dem Weg dorthin. Rund zwei Drittel aller Unfälle passieren aber in der Freizeit — beim Sport, im Haushalt, im Garten. Für Selbstständige, die häufig gar nicht gesetzlich unfallversichert sind, klafft dort eine Lücke, die sofort das Einkommen trifft.

Sie wissen, was Sie brauchen

Nachweis, Angebot oder konkrete Frage

Schildern Sie kurz Ihren Betrieb und worum es geht. Wenn es schneller gehen soll, rufen Sie an — dann klären wir es im Gespräch.

Sie wollen es erst verstehen

Was wirklich drinsteht — und was nicht

Weiter unten steht, woran die Deckung im Schadenfall am häufigsten scheitert, welche Pflichten Sie treffen und worauf es im Vertrag ankommt.

Wenn es ernst wird

Typische Schadenfälle

Sturz von der Leiter

Privat beim Streichen, nicht im Betrieb. Die gesetzliche Unfallversicherung ist außen vor — die private zahlt unabhängig davon, wo der Unfall passiert.

Sportverletzung mit Dauerfolge

Eine Knieverletzung heilt nicht vollständig aus. Die Invaliditätsleistung finanziert Umbauten, Hilfsmittel und den Ausgleich für dauerhaft eingeschränkte Leistungsfähigkeit.

Unfall im Ausland

Bergung und Rücktransport kosten schnell fünfstellig. Beides ist über die Unfallversicherung abgedeckt, nicht über die normale Krankenversicherung.

Vereinfachte Beispiele zur Veranschaulichung. Der konkrete Versicherungsschutz und die Leistungen richten sich nach Tarif, Ausschlüssen, Obliegenheiten und der vereinbarten Deckung — das prüfen wir im Einzelfall für Sie.

Was ist versichert?

Für wen ist sie sinnvoll?

Für Selbstständige, Freiberufler und Gesellschafter-Geschäftsführer — und für alle, die körperlich arbeiten oder aktiv Sport treiben. Als Ergänzung zur Berufsunfähigkeitsversicherung, nicht als Ersatz dafür.

Was kostet sie?

Die Beiträge liegen deutlich unter denen einer BU, weil nur Unfälle abgedeckt sind — nicht Krankheit. Für einen soliden Grundschutz sind es meist niedrige zweistellige Beträge im Monat. Entscheidend sind Gliedertaxe und Progression, nicht der Beitrag.

Warum über einen Makler?

Wir vergleichen den Markt unabhängig, prüfen die Bedingungen im Detail und stehen Ihnen im Schadenfall zur Seite. Die Beratung ist für Sie unverbindlich; vergütet werden wir über die Versicherer. Erst nehmen wir Ihr Risiko auf — dann empfehlen wir.

Woran es scheitert

Woran es bei der Unfallversicherung im Ernstfall hängt

Die private Unfallversicherung ist eine der am häufigsten missverstandenen Sparten. Diese Punkte entscheiden über die Leistung:

Die Gliedertaxe bestimmt die Höhe, nicht das Gefühl

Wie viel gezahlt wird, richtet sich nach festen Prozentsätzen je Körperteil, nicht nach dem tatsächlichen beruflichen Nachteil. Für einen Handwerker ist der Verlust eines Fingers existenziell und in der Standardtaxe niedrig bewertet. Verbesserte Gliedertaxen sind deshalb wichtiger als eine höhere Grundsumme.

Die Progression wirkt erst spät

Eine Progression erhöht die Leistung überproportional — aber erst ab einem hohen Invaliditätsgrad. Bei den häufigen kleineren Dauerschäden ändert sie nichts. Wer nur auf die beworbene Höchstsumme schaut, überschätzt die Absicherung im wahrscheinlichen Fall.

Krankheit ist kein Unfall

Versichert ist ein plötzliches, von außen einwirkendes Ereignis. Bandscheibenvorfall, Herzinfarkt und Verschleiß sind es nicht — auch wenn sie bei der Arbeit auftreten. Wer die Arbeitskraft umfassend absichern will, braucht dafür die Berufsunfähigkeitsversicherung; die Unfallversicherung ergänzt sie, ersetzt sie aber nicht.

Fristen nach dem Unfall

Invalidität muss innerhalb einer vertraglich bestimmten Frist eingetreten, ärztlich festgestellt und beim Versicherer geltend gemacht werden. Diese Fristen sind kurz und werden regelmäßig versäumt, weil die Behandlung im Vordergrund steht. Wir übernehmen die Meldung für unsere Kunden, damit sie nicht daran scheitert.

Unsicher, ob das auf Ihren Betrieb zutrifft?Wir sehen uns Ihre bestehende Police an und sagen Ihnen, welche dieser Punkte darin geregelt sind — auch wenn daraus kein Wechsel folgt.

Im Detail

Was die gesetzliche Absicherung für Selbstständige leistet

Viele Selbstständige gehen davon aus, über die Berufsgenossenschaft abgesichert zu sein. Das trifft nur teilweise zu und hängt an der Branche.

In einigen Branchen — Bau, Landwirtschaft, Pflege — besteht Pflichtmitgliedschaft für Unternehmer, in anderen ist die Versicherung freiwillig, in wieder anderen gar nicht möglich. Und selbst wo sie besteht, greift sie nur bei Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten.

Da rund zwei Drittel aller Unfälle in der Freizeit passieren, bleibt genau dort die größte Lücke — beim Sport, im Haushalt, im Urlaub. Eine private Unfallversicherung gilt rund um die Uhr und weltweit; das ist ihr eigentlicher Zweck. Wir prüfen zuerst, was über die Berufsgenossenschaft besteht, und schließen dann gezielt die Lücke, statt doppelt zu versichern.

Im Detail

Was neben der Invaliditätsleistung wirklich hilft

Die Kapitalzahlung bei bleibender Invalidität ist der Kern. Für einen Betrieb sind zwei weitere Bausteine oft praktisch bedeutsamer.

  • Unfall-Krankentagegeld oder Übergangsleistung — Geld in der Phase, in der noch nicht feststeht, ob ein Dauerschaden bleibt, der Betrieb aber schon stillsteht.
  • Reha- und Umbaukosten — behindertengerechter Umbau von Werkstatt, Praxis oder Fahrzeug, damit die Tätigkeit fortgeführt werden kann.
  • Kosmetische Operationen und Bergungskosten — Positionen, die im Standardtarif oft niedrig angesetzt sind.

Wir gewichten diese Bausteine nach Beruf: Wer im Betrieb körperlich arbeitet, braucht andere Schwerpunkte als wer im Büro sitzt. Ein Standardpaket bildet das nicht ab.

Wann das Thema aufkommt

Anlässe, zu denen Betriebe uns darauf ansprechen

Nach dem ersten längeren Ausfall

Wer als Selbstständiger ausfällt, verliert Einkommen und muss gleichzeitig Ersatz organisieren. Die Frage stellt sich meist erst, wenn es einmal passiert ist.

Der Beruf ist körperlich

Handwerk, Bau, Pflege, Gastronomie: Dort passiert der Unfall am ehesten — und dort ist die Rückkehr an den Arbeitsplatz am stärksten von der körperlichen Verfassung abhängig.

Ein Kredit läuft auf die Person

Bei Investitionsdarlehen und Bürgschaften hängt die Rückzahlung an der Arbeitskraft. Fällt sie aus, läuft die Rate weiter.

360 Grad heisst: Betrieb und Inhaber in einer Betrachtung.

Wir sichern nichts ab, bevor wir es verstanden haben — und wir trennen dabei nicht kuenstlich zwischen Unternehmen und Unternehmer. Faellt der Inhaber aus, steht der Betrieb still; haftet die Geschaeftsfuehrung persoenlich, ist das Privatvermoegen betroffen. Wer beide Seiten einzeln betreuen laesst, bekommt Doppelungen an der einen und Luecken an der anderen Stelle. Deshalb nehmen wir Gewerbe, Mitarbeitervorsorge und private Absicherung in einem Aufwasch auf — und begruenden jede Empfehlung an Ihrem konkreten Risiko, nicht an einem Produktkatalog.

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Häufige Fragen

Unfallversicherung — kurz erklärt

Reicht die gesetzliche Unfallversicherung nicht aus?

Sie deckt nur Arbeits- und Wegeunfälle. Der weitaus größere Teil aller Unfälle passiert in der Freizeit und ist dort nicht versichert. Viele Selbstständige sind zudem gar nicht gesetzlich unfallversichert — bei ihnen fehlt der Schutz vollständig.

Was ist die Gliedertaxe?

Eine Tabelle, die festlegt, welcher Invaliditätsgrad für den Verlust oder die Funktionsunfähigkeit einzelner Körperteile angesetzt wird. Sie unterscheidet sich zwischen den Anbietern erheblich — und entscheidet über die Höhe der Leistung stärker als die Versicherungssumme. Wir vergleichen sie im Detail.

Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung?

Beide decken verschiedene Ursachen. Die BU zahlt unabhängig davon, ob Krankheit oder Unfall die Ursache ist — und Krankheit ist die häufigere. Die Unfallversicherung deckt nur Unfälle, kostet dafür aber einen Bruchteil und leistet auch dann, wenn Sie weiterarbeiten können. Die BU ist der wichtigere Vertrag, die Unfallversicherung die sinnvolle Ergänzung.

Sind gefährlichere Hobbys mitversichert?

Das hängt vom Tarif ab. Klettern, Motorradsport, Tauchen oder Kampfsport sind teils eingeschlossen, teils ausgeschlossen oder mit Zuschlag versicherbar. Wer solche Hobbys hat, sollte sie im Antrag nennen — sonst steht der Ausschluss erst im Schadenfall zur Debatte.

Was ist eine verbesserte Gliedertaxe?

Die Gliedertaxe legt fest, welcher Invaliditätsgrad je Körperteil angesetzt wird. Standardtaxen bewerten Finger und Hände niedrig — für handwerkliche Berufe ein Problem, weil genau dort die berufliche Folge am größten ist. Verbesserte Taxen setzen höhere Werte an und sind für körperlich Tätige wichtiger als eine höhere Grundsumme.

Bin ich über die Berufsgenossenschaft nicht schon abgesichert?

Nur teilweise, und je nach Branche gar nicht. Wo eine Pflicht- oder freiwillige Mitgliedschaft besteht, greift sie ausschließlich bei Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten. Rund zwei Drittel aller Unfälle passieren in der Freizeit — dort besteht kein gesetzlicher Schutz.

Zahlt sie auch bei einem Bandscheibenvorfall?

In der Regel nicht. Versichert ist ein plötzliches, von außen einwirkendes Ereignis; Verschleiß und Erkrankung sind es nicht. Manche Tarife schließen Bandscheibenschäden nach einem Unfallereignis ein, dann aber mit Nachweispflichten. Wer die Arbeitskraft umfassend absichern will, braucht dafür die Berufsunfähigkeitsversicherung.

Was ist eine Übergangsleistung?

Sie zahlt, wenn nach einem Unfall über mehrere Monate eine erhebliche Beeinträchtigung besteht, aber noch nicht feststeht, ob ein Dauerschaden bleibt. Genau in dieser Phase steht der Betrieb still, während die Invaliditätsleistung noch nicht fällig ist. Für Selbstständige ist dieser Baustein oft wichtiger als eine höhere Grundsumme.

Sind Berufs- und Freizeitunfälle gleich abgesichert?

In der privaten Unfallversicherung ja — sie gilt rund um die Uhr und weltweit, unabhängig davon, ob der Unfall bei der Arbeit, im Sport oder im Haushalt passiert. Genau darin liegt ihr Wert gegenüber der Berufsgenossenschaft, die nur Arbeits- und Wegeunfälle abdeckt. Einzelne gefährliche Sportarten können allerdings ausgeschlossen oder zuschlagspflichtig sein.

Betreuen Sie auch Betriebe außerhalb von Köln?

Ja. Unser Sitz ist Köln (Fritz-Hecker-Straße 94, 50968 Köln), betreut werden Betriebe bundesweit. Im Rheinland beraten wir regelmäßig persönlich vor Ort, außerhalb per Video und Telefon. Am Ablauf ändert das nichts — nur die Anfahrt entfällt.

Kommen Sie für ein Erstgespräch in unseren Betrieb?

Im Raum Köln, Bonn, Düsseldorf und Leverkusen regelmäßig — viele Risiken sieht man erst vor Ort: Lager, Maschinen, Abläufe, Zufahrten. Außerhalb des Rheinlands starten wir per Video und kommen dann, wenn die Sache es erfordert. Sie erreichen uns unter 0221 169205 99.

Zwei Drittel aller Unfälle passieren in der Freizeit.

Wir sehen uns an, was Sie heute abgesichert haben, wo Lücken sind und was davon wirklich dringend ist — kostenlos und unverbindlich.

  • Unabhängiger Marktvergleich
  • Kein Ausschließlichkeitsvertrieb
  • Versicherungsmakler nach §34d GewO

Im Erstgespräch geht es um Ihr Risiko, nicht um einen Abschluss. Sie bekommen eine Einordnung — ob daraus ein Vertrag wird, entscheiden Sie später.

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