Mitarbeitervorsorge · bKV

Betriebliche Krankenversicherung (bKV).

Mit der betrieblichen Krankenversicherung geben Sie Ihren Mitarbeitern Gesundheitsleistungen, die sie im Alltag spüren — vom Zahnersatz bis zur Vorsorge. Ein Benefit, der ankommt, oft günstiger als eine Gehaltserhöhung und ein starkes Signal für Ihre Arbeitgebermarke.

Sie wissen, was Sie brauchen

Nachweis, Angebot oder konkrete Frage

Schildern Sie kurz Ihren Betrieb und worum es geht. Wenn es schneller gehen soll, rufen Sie an — dann klären wir es im Gespräch.

Sie wollen es erst verstehen

Was wirklich drinsteht — und was nicht

Weiter unten steht, woran die Deckung im Schadenfall am häufigsten scheitert, welche Pflichten Sie treffen und worauf es im Vertrag ankommt.

Der Nutzen

Was die bKV bringt

Spürbarer Benefit

Statt einer kleinen Gehaltserhöhung, die im Netto kaum ankommt, erhalten Mitarbeiter echte Gesundheitsleistungen, die sie regelmäßig nutzen.

Attraktiver Arbeitgeber

Ein bKV-Angebot hebt Sie im Wettbewerb um Fachkräfte ab und stärkt die Bindung ans Unternehmen.

Planbare Kosten

Als Gruppenlösung mit festen Beiträgen bleibt der Aufwand für den Arbeitgeber kalkulierbar.

Vereinfachte Beispiele zur Veranschaulichung. Der konkrete Versicherungsschutz und die Leistungen richten sich nach Tarif, Ausschlüssen, Obliegenheiten und der vereinbarten Deckung — das prüfen wir im Einzelfall für Sie.

Wie die bKV funktioniert

Für wen ist sie sinnvoll?

Für Arbeitgeber, die einen Benefit bieten wollen, der bei der Belegschaft wirklich ankommt — unabhängig von der Betriebsgröße.

Was kostet sie?

Der monatliche Beitrag hängt vom gewählten Leistungspaket und der Gruppengröße ab. Wir stellen ein Paket zusammen, das zu Budget und Belegschaft passt.

Warum über einen Makler?

Wir vergleichen den Markt unabhängig, prüfen die Bedingungen im Detail und stehen Ihnen im Schadenfall zur Seite. Die Beratung ist für Sie unverbindlich; vergütet werden wir über die Versicherer. Erst nehmen wir Ihr Risiko auf — dann empfehlen wir.

Branchenwissen

Worauf es bei der bKV ankommt

Budget oder Bausteine — zwei verschiedene Ansätze

Budgettarife stellen jedem Mitarbeitenden einen festen Jahresbetrag zur freien Verwendung bereit. Bausteintarife decken bestimmte Bereiche wie Zahn oder Sehhilfen ab. Budget wird sichtbarer genutzt, Bausteine schützen gezielter vor großen Einzelkosten.

Die Aufnahme ohne Gesundheitsfragen ist der Kern

Im Kollektiv entfällt die Gesundheitsprüfung meist ab einer Mindestteilnehmerzahl. Damit bekommen auch Mitarbeitende mit Vorerkrankungen Zugang zu Leistungen, die ihnen privat verwehrt blieben.

Steuerlich sauber aufsetzen

Ob die Beiträge als Sachbezug oder Barlohn gelten, hängt an der Ausgestaltung und wirkt sich unmittelbar auf die Abrechnung aus. Das gehört vor dem Abschluss mit der Lohnbuchhaltung geklärt, nicht danach.

Sachbezug oder Barlohn — das entscheidet über die Abrechnung

Ist der Arbeitgeber Versicherungsnehmer, liegt in der Regel Sachbezug vor und die monatliche Freigrenze von derzeit 50 € kann greifen. Zahlt er stattdessen einen Zuschuss an den Mitarbeitenden, ist es Barlohn — voll lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig. Der Unterschied liegt allein in der Vertragsgestaltung und wird regelmäßig erst bei der Lohnsteuerprüfung bemerkt.

Freigrenze, nicht Freibetrag

Wird die 50-Euro-Grenze auch nur um einen Cent überschritten, ist der gesamte Betrag steuerpflichtig, nicht nur der übersteigende Teil. Andere Sachbezüge wie Tankgutscheine zählen mit. Was im Betrieb sonst noch als Sachbezug läuft, gehört deshalb vor den Abschluss.

Im Detail

Bausteinmodell oder Budgetmodell — die eigentliche Entscheidung

Bei der betrieblichen Krankenversicherung gibt es im Kern zwei Bauarten, und die Wahl zwischen ihnen entscheidet mehr über die Wirkung als der Anbieter.

Das Bausteinmodell

Sie wählen bestimmte Zusatzleistungen für die gesamte Belegschaft aus. Damit der Benefit ankommt, sollte die Leistung möglichst viele Mitarbeiter erreichen — nach unserer Erfahrung in dieser Reihenfolge:

  • Höchster Nutzen: Zahnvorsorge und Zahnersatz. Hier entstehen für gesetzlich Versicherte die spürbarsten Zuzahlungen, und die Leistung wird regelmäßig in Anspruch genommen. Wer eine Lücke schließen will, die wirklich jeder kennt, fängt hier an.
  • Mittlerer Nutzen: ambulante Bausteine wie Sehhilfen, Heilpraktiker und Naturheilverfahren. Sinnvoll und gefragt, aber nicht von allen genutzt.
  • Geringster Breitennutzen: stationäre Zusatzleistungen — Ein- oder Zweibettzimmer, Chefarztbehandlung, Krankenhaustagegeld. Im Einzelfall wertvoll, aber es betrifft nur wenige. Als sichtbarer Benefit taugt der Baustein deshalb am wenigsten, obwohl er sich auf dem Papier am besten liest.

Das Budgetmodell

Statt fester Bausteine steht jedem Mitarbeiter ein jährliches Gesundheitsbudget zur Verfügung, über dessen Verwendung er selbst entscheidet. Für kleine und mittlere Betriebe ist das häufig die bessere Wahl: Ihnen fehlt meist die Ressource für eine ausformulierte Benefit-Strategie, und ihre Stärke in der Personalbindung ist ohnehin Flexibilität und Wertschätzung des Einzelnen. Genau das bildet das Budgetmodell ab — der Mitarbeiter entscheidet, wofür das Geld eingesetzt wird, und das Vertrauen darin ist ein Teil der Wirkung.

Unsicher, ob das auf Ihren Betrieb zutrifft?Wir sehen uns Ihre bestehende Police an und sagen Ihnen, welche dieser Punkte darin geregelt sind — auch wenn daraus kein Wechsel folgt.

Im Detail

Sachbezug: warum die bKV mehr bringt als dieselbe Summe als Lohnerhöhung

Der steuerliche Punkt ist der Grund, warum eine bKV rechnerisch stärker wirkt als eine Gehaltserhöhung gleicher Höhe: Die Beiträge können als Sachbezug behandelt werden und bleiben damit lohnsteuer- und sozialabgabenfrei. Bei einer Lohnerhöhung geht ein erheblicher Teil vorher an Finanzamt und Sozialversicherung.

Zwei Voraussetzungen müssen dafür erfüllt sein, und beide werden in der Praxis übersehen:

  • Der Mitarbeiter darf nur den Versicherungsschutz verlangen können, nicht die Auszahlung des Gegenwerts. Sobald ein Wahlrecht auf Barlohn besteht, ist es kein Sachbezug mehr.
  • Die Summe aller Sachbezüge je Mitarbeiter und Monat darf die gesetzliche Freigrenze nicht übersteigen. Entscheidend ist: Es ist eine Freigrenze, kein Freibetrag — wird sie um einen Euro überschritten, ist der gesamte Betrag steuerpflichtig. Wer bereits Tankgutscheine oder ein Job-Ticket ausgibt, muss das zusammenrechnen.

Wir prüfen deshalb immer zuerst, welche Sachbezüge im Betrieb schon laufen, bevor wir über die Höhe der bKV sprechen. Die steuerliche Würdigung im Einzelfall gehört zu Ihrem Steuerberater — wir bereiten sie vor und stimmen uns ab.

Behandlungssituation in einer Arztpraxis
Der größte Vorteil für die Belegschaft ist nicht die Leistung, sondern der Verzicht auf die Gesundheitsprüfung.

Im Detail

Was außer der Erstattung noch drinsteckt

Mit einer bKV bekommen Mitarbeitende in der Regel Zugang zu Serviceleistungen, über die sich die Anbieter voneinander abheben. Diese Leistungen werden im Alltag oft häufiger genutzt als die Erstattungen selbst — und sie sind deshalb ein unterschätztes Auswahlkriterium:

  • medizinische Telefon-Hotlines und Videosprechstunden
  • Facharztvermittlung und Terminvergabe — in Ballungsräumen der spürbarste Vorteil
  • Zweitmeinungsverfahren vor planbaren Eingriffen
  • Vermittlung von Pflegedienstleistungen, teils mit Pflegeplatzgarantie

Wenn es Ihnen vor allem darum geht, Mitarbeitende bei der Pflege von Angehörigen zu entlasten und ihre Arbeitskraft zu erhalten, ist allerdings nicht die bKV das richtige Instrument, sondern die betriebliche Pflegeversicherung. Wir sagen das lieber vorher, als Ihnen den größeren Vertrag zu verkaufen.

Im Detail

Einführung im Betrieb: die Punkte, die über die Wirkung entscheiden

Eine bKV wirkt nicht dadurch, dass sie abgeschlossen ist, sondern dadurch, dass die Belegschaft sie kennt und nutzt. Diese Punkte klären wir vor dem Abschluss:

  • Wer ist einbezogen? Aus arbeitsrechtlicher Sicht ist der Gleichbehandlungsgrundsatz maßgeblich: Wer Gruppen ausschließt, braucht dafür einen sachlichen Grund. Übliche und tragfähige Abgrenzungen sind Betriebszugehörigkeit oder das Ende der Probezeit — nicht aber Sympathie oder Hierarchie.
  • Gesundheitsprüfung und Wartezeiten. Der große Vorteil der bKV ist, dass in Kollektivverträgen meist auf beides verzichtet wird. Das ist der Punkt, der Mitarbeitende am meisten wert ist — gerade diejenigen, die privat keine Zusatzversicherung mehr bekämen. Prüfen Sie die Mindestteilnehmerzahl, ab der der Verzicht gilt.
  • Was passiert beim Ausscheiden? In der Regel endet der Schutz. Gute Tarife bieten eine Fortführung zu privaten Bedingungen ohne erneute Gesundheitsprüfung — für Mitarbeitende der wichtigste Punkt, wenn sie den Betrieb verlassen.
  • Kommunikation. Der häufigste Fehler ist, die bKV per Rundmail einzuführen. Ohne verständliche Erklärung, wie abgerechnet wird und was erstattet wird, wird sie nicht genutzt — und ein nicht genutzter Benefit erzeugt keine Bindung, kostet aber Beitrag.

Wir übernehmen die Information der Belegschaft, weil genau dort der Nutzen entsteht — nicht in der Police.

360 Grad heisst: Betrieb und Inhaber in einer Betrachtung.

Wir sichern nichts ab, bevor wir es verstanden haben — und wir trennen dabei nicht kuenstlich zwischen Unternehmen und Unternehmer. Faellt der Inhaber aus, steht der Betrieb still; haftet die Geschaeftsfuehrung persoenlich, ist das Privatvermoegen betroffen. Wer beide Seiten einzeln betreuen laesst, bekommt Doppelungen an der einen und Luecken an der anderen Stelle. Deshalb nehmen wir Gewerbe, Mitarbeitervorsorge und private Absicherung in einem Aufwasch auf — und begruenden jede Empfehlung an Ihrem konkreten Risiko, nicht an einem Produktkatalog.

Wie wir arbeiten →  ·  Privat & Vorsorge für Unternehmer →

Häufige Fragen

Betriebliche Krankenversicherung — kurz erklärt

Was bringt die bKV den Mitarbeitern?

Echte Gesundheitsleistungen wie Zuschüsse zu Zahnersatz, Sehhilfen oder Vorsorge — Leistungen, die regelmäßig genutzt werden und dadurch stärker wirken als eine kleine Gehaltserhöhung.

Müssen sich Mitarbeiter gesundheitlich prüfen lassen?

In vielen Gruppentarifen nicht — alle Mitarbeiter der definierten Gruppe sind ohne Gesundheitsprüfung aufgenommen. Die genauen Bedingungen klären wir mit Ihnen.

Müssen die Mitarbeitenden eine Gesundheitsprüfung durchlaufen?

In Kollektivverträgen ab einer bestimmten Teilnehmerzahl meist nicht — und genau das ist der größte Vorteil für die Belegschaft. Wer privat wegen Vorerkrankungen keine Zusatzversicherung mehr bekäme, ist über die bKV abgesichert. Die erforderliche Mindestteilnehmerzahl unterscheidet sich je Anbieter und gehört deshalb zu den ersten Prüfpunkten.

Betreuen Sie auch Betriebe außerhalb von Köln?

Ja. Unser Sitz ist Köln (Fritz-Hecker-Straße 94, 50968 Köln), betreut werden Betriebe bundesweit. Im Rheinland beraten wir regelmäßig persönlich vor Ort, außerhalb per Video und Telefon. Am Ablauf ändert das nichts — nur die Anfahrt entfällt.

Kommen Sie für ein Erstgespräch in unseren Betrieb?

Im Raum Köln, Bonn, Düsseldorf und Leverkusen regelmäßig — viele Risiken sieht man erst vor Ort: Lager, Maschinen, Abläufe, Zufahrten. Außerhalb des Rheinlands starten wir per Video und kommen dann, wenn die Sache es erfordert. Sie erreichen uns unter 0221 169205 99.

Ein Benefit, der wirklich ankommt.

Wir sehen uns an, was Sie heute abgesichert haben, wo Lücken sind und was davon wirklich dringend ist — kostenlos und unverbindlich.

  • Unabhängiger Marktvergleich
  • Kein Ausschließlichkeitsvertrieb
  • Versicherungsmakler nach §34d GewO

Im Erstgespräch geht es um Ihr Risiko, nicht um einen Abschluss. Sie bekommen eine Einordnung — ob daraus ein Vertrag wird, entscheiden Sie später.

Kontakt

Sprechen wir über Ihre Absicherung.

Kurze Frage oder komplettes Anliegen — wir melden uns unverbindlich zurück.

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