Mitarbeitervorsorge · Gruppenunfall

Betriebliche Unfallversicherung (Gruppenunfall).

Die gesetzliche Unfallversicherung schützt Ihre Mitarbeiter nur während der Arbeit — nicht in der Freizeit, wo die meisten Unfälle passieren. Die betriebliche Unfallversicherung schließt diese Lücke: weltweit, rund um die Uhr, beruflich wie privat. Ein sichtbarer Benefit, der die Belegschaft bindet — und steuerlich als Betriebsausgabe absetzbar.

Gruppenunfallversicherung – abgesichert
Sie wissen, was Sie brauchen

Nachweis, Angebot oder konkrete Frage

Schildern Sie kurz Ihren Betrieb und worum es geht. Wenn es schneller gehen soll, rufen Sie an — dann klären wir es im Gespräch.

Sie wollen es erst verstehen

Was wirklich drinsteht — und was nicht

Weiter unten steht, woran die Deckung im Schadenfall am häufigsten scheitert, welche Pflichten Sie treffen und worauf es im Vertrag ankommt.

Wenn es ernst wird

Typische Schadenfälle

Unfall in der Freizeit

Ein Mitarbeiter verunglückt am Wochenende privat. Die gesetzliche Unfallversicherung zahlt hier nicht — die betriebliche springt ein, weltweit und rund um die Uhr.

Bleibende Invalidität

Nach einem Unfall bleibt eine dauerhafte Einschränkung. Die Einmalzahlung nach Gliedertaxe hilft, etwa eine Umschulung zu finanzieren, wenn der bisherige Beruf nicht mehr möglich ist.

Attraktiver Arbeitgeber

Als Gruppenlösung für die ganze Belegschaft oder eine Abteilung — ein spürbarer Vorteil im Wettbewerb um Fachkräfte, zu günstigen Gruppentarifen.

Vereinfachte Beispiele zur Veranschaulichung. Der konkrete Versicherungsschutz und die Leistungen richten sich nach Tarif, Ausschlüssen, Obliegenheiten und der vereinbarten Deckung — das prüfen wir im Einzelfall für Sie.

Was ist versichert?

Für wen ist sie sinnvoll?

Für Arbeitgeber, die ihre Belegschaft besser absichern und als Arbeitgeber attraktiver werden wollen. Versicherbar ist die ganze Belegschaft oder eine ausgewählte Gruppe (z. B. Führungskräfte).

Was kostet sie?

Eine betriebliche Unfallversicherung ist z. B. für 3 Personen ab etwa 15,69 € im Monat möglich. Die Prämie hängt von Gruppengröße, Tätigkeit und Versicherungssummen ab — als Faustregel etwa das Zwei- bis Dreifache des Jahresbruttoverdiensts.

Warum über einen Makler?

Wir vergleichen den Markt unabhängig, prüfen die Bedingungen im Detail und stehen Ihnen im Schadenfall zur Seite. Die Beratung ist für Sie unverbindlich; vergütet werden wir über die Versicherer. Erst nehmen wir Ihr Risiko auf — dann empfehlen wir.

Branchenwissen

Worauf es bei der Gruppenunfallversicherung ankommt

Warum die gesetzliche Deckung nicht reicht

Die gesetzliche Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft deckt Arbeits- und Wegeunfälle — also den Weg zwischen Wohnung und Betrieb. Rund zwei Drittel aller Unfälle passieren jedoch in der Freizeit und sind dort nicht versichert. Die Gruppenunfallversicherung schließt diese Lücke rund um die Uhr, weltweit, beruflich wie privat.

Im Detail

Was die Gruppenunfallversicherung leistet

Der Schutz gilt 24 Stunden am Tag und weltweit — also auch in der Freizeit. Das ist der eigentliche Unterschied zur gesetzlichen Unfallversicherung, die nur bei Arbeits- und Wegeunfällen greift. Und da rund zwei Drittel aller Unfälle in der Freizeit passieren, schließt genau diese Deckung die Lücke, die Mitarbeitende meist nicht kennen.

Basisleistungen

  • Invaliditätsleistung: Einmalzahlung, deren Höhe sich nach dem Invaliditätsgrad richtet
  • Sofortleistung für einen erforderlichen Umbau des Arbeitsplatzes
  • für Selbstständige und Freiberufler zusätzlich Sofortleistungen etwa bei Stimmverlust und Erwerbsunfähigkeit

Mögliche Zusatzbausteine

  • Unfallrente und Übergangsleistungen
  • Krankenhaustagegeld
  • Einmalzahlung bei Unfalltod
  • Bergungskosten
  • kosmetische Operationen nach unfallbedingten Verletzungsfolgen
  • behinderungsbedingter Mehraufwand, etwa Umbaukosten für Wohnung oder Fahrzeug

Serviceleistungen

  • Beratung nach dem Unfall
  • Organisation von Reha-Maßnahmen
  • Organisation von Alltagshilfen in der Zeit danach
Unsicher, ob das auf Ihren Betrieb zutrifft?Wir sehen uns Ihre bestehende Police an und sagen Ihnen, welche dieser Punkte darin geregelt sind — auch wenn daraus kein Wechsel folgt.

Im Detail

Gliedertaxe und Versicherungssumme — hier entscheidet sich alles

Wie viel im Ernstfall ausgezahlt wird, hängt an zwei Größen, die man vor Abschluss verstehen sollte, weil sie sich später nicht mehr korrigieren lassen.

Der Invaliditätsgrad wird über die Gliedertaxe bestimmt. Sie ordnet jedem dauerhaften körperlichen Verlust einen Prozentsatz zu — der Verlust eines Auges, eines Daumens, des Gehörs. Die Prozentsätze addieren sich: Wer auf beiden Ohren das Gehör verliert, kommt auf 80 Prozent der Versicherungssumme. Mehr als 100 Prozent gibt es nur, wenn eine Progression vereinbart wurde. Der wichtigste Punkt im Vergleich ist deshalb nicht der Beitrag, sondern die Gliedertaxe selbst: Sie unterscheidet sich zwischen Anbietern erheblich, und bei einem Handwerksbetrieb entscheidet zum Beispiel der Prozentsatz für einen Finger über den halben Leistungsbetrag.

Die Versicherungssumme sollte als Faustregel dem Zwei- bis Dreifachen des Jahresbruttoverdienstes entsprechen. Bei jungen Mitarbeitenden und bei Hauptverdienern einer Familie ist mehr sinnvoll, weil die verbleibende Erwerbsdauer länger ist. Und eine Einordnung, die wir jedem Betrieb sagen: Eine Unfallversicherung ersetzt keine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die weitaus meisten Berufsunfähigkeitsfälle entstehen durch Krankheit, nicht durch Unfall — die Gruppenunfallversicherung deckt den kleineren Teil des Risikos, dafür günstig und für alle.

Situation aus dem betrieblichen Alltag
Rund zwei Drittel aller Unfälle passieren in der Freizeit — genau dort endet der gesetzliche Schutz.

Im Detail

Für welche Betriebe sich der Baustein besonders lohnt

  • Handwerk und Bau: hohe körperliche Belastung, Arbeit mit Maschinen, Arbeiten in der Höhe — und Beschäftigte, deren Einkommen unmittelbar an der körperlichen Leistungsfähigkeit hängt.
  • Industrie und Produktion: Maschinenrisiken und Schichtbetrieb.
  • Außendienst und Vertrieb: hohe Fahrleistung, viele Wegeunfälle, häufig unterwegs außerhalb der regulären Arbeitszeit.
  • Verwaltung und Büro: das geringste berufliche Risiko — hier wirkt die Deckung fast ausschließlich über den Freizeitschutz, und genau so sollte sie den Mitarbeitenden auch erklärt werden.
  • Gesundheitswesen: Infektions- und Verletzungsrisiken, Heben und Umlagern.
  • Vereine: auch für Mitglieder möglich, allerdings nur bei wenigen Anbietern und beschränkt auf die Vereinstätigkeit.

Der Beitrag wird in der Regel pro Kopf kalkuliert und ist im Vergleich zu anderen Benefits niedrig. Steuerlich ist die Behandlung davon abhängig, wer bezugsberechtigt ist — beim Arbeitnehmer als Bezugsberechtigtem liegt Arbeitslohn vor, bei betrieblicher Bezugsberechtigung nicht. Das ist der Punkt, den wir mit Ihrem Steuerberater abstimmen, bevor die Police läuft.

Im Detail

Was Sie vor dem Abschluss klären sollten

Bei der Gruppenunfallversicherung entscheiden weniger die Leistungen als die Konstruktion. Vier Punkte, die wir mit jedem Betrieb durchgehen:

  • Wer ist bezugsberechtigt? Das ist die wichtigste Weichenstellung — steuerlich und praktisch. Ist der Mitarbeitende bezugsberechtigt, liegt Arbeitslohn vor und die Beiträge sind zu versteuern; ist es der Betrieb, nicht. Beim betrieblichen Bezugsrecht wird die Leistung allerdings an den Betrieb gezahlt, der sie weiterleiten muss — das muss man wollen und regeln.
  • Namentlich oder unbenannt? Eine unbenannte Versicherung nach Funktion („alle gewerblichen Mitarbeiter“) erspart die Meldung jedes Personalwechsels. Bei kleinen Betrieben mit wenig Fluktuation ist die namentliche Variante meist günstiger.
  • Gliedertaxe vergleichen, nicht Beiträge. Die Prozentsätze für einzelne Körperteile unterscheiden sich zwischen Anbietern erheblich. Für einen Handwerksbetrieb entscheidet der Satz für Finger und Hand über den halben Leistungsbetrag — beim Beitrag geht es um wenige Euro.
  • Progression prüfen. Erst sie sorgt dafür, dass bei schweren Fällen deutlich mehr als die Grundsumme fließt. Ohne Progression ist die Leistung bei einem hohen Invaliditätsgrad regelmäßig zu niedrig, um den Einkommensverlust aufzufangen.

Und die ehrliche Einordnung, die wir jedem Betrieb geben: Die Gruppenunfallversicherung ist ein günstiger, sichtbarer Benefit mit echtem Nutzen — aber sie deckt nur den kleineren Teil des Risikos, weil die meisten Fälle von Berufsunfähigkeit durch Krankheit entstehen, nicht durch Unfall. Wer glaubt, damit die Arbeitskraft abgesichert zu haben, irrt.

Im Detail

Wie die Leistung beim Mitarbeitenden ankommt

Ein Punkt, der bei betrieblichem Bezugsrecht regelmäßig übersehen wird: Die Leistung wird an den Betrieb gezahlt und muss von dort weitergereicht werden. Ohne eine schriftliche Regelung — wer bekommt was, in welcher Frist, wer entscheidet — entsteht im Schadenfall genau die Diskussion, die man mit einem Benefit vermeiden wollte. Wir halten das in einer kurzen Versorgungsregelung fest, damit im Ernstfall niemand darüber verhandeln muss.

360 Grad heisst: Betrieb und Inhaber in einer Betrachtung.

Wir sichern nichts ab, bevor wir es verstanden haben — und wir trennen dabei nicht kuenstlich zwischen Unternehmen und Unternehmer. Faellt der Inhaber aus, steht der Betrieb still; haftet die Geschaeftsfuehrung persoenlich, ist das Privatvermoegen betroffen. Wer beide Seiten einzeln betreuen laesst, bekommt Doppelungen an der einen und Luecken an der anderen Stelle. Deshalb nehmen wir Gewerbe, Mitarbeitervorsorge und private Absicherung in einem Aufwasch auf — und begruenden jede Empfehlung an Ihrem konkreten Risiko, nicht an einem Produktkatalog.

Wie wir arbeiten →  ·  Privat & Vorsorge für Unternehmer →

Häufige Fragen

Gruppenunfallversicherung — kurz erklärt

Warum eine betriebliche Unfallversicherung, wenn es die gesetzliche gibt?

Die gesetzliche Unfallversicherung greift nur bei Arbeits- und Wegeunfällen. Die meisten Unfälle passieren aber in der Freizeit — dort zahlt sie nicht. Die betriebliche schließt genau diese Lücke, weltweit und rund um die Uhr.

Was kostet sie?

Für 3 Personen ist sie ab rund 15,69 € im Monat möglich. Die genaue Prämie hängt von Gruppengröße, Tätigkeit und den gewählten Versicherungssummen ab.

Müssen alle Mitarbeiter namentlich genannt werden?

Nein. Es gibt Varianten mit namentlicher Nennung und ohne — bei Letzterer sind alle Personen einer definierten Gruppe versichert. Wichtig ist nur, dass klar feststeht, für wen der Schutz gilt.

Reicht die gesetzliche Unfallversicherung nicht aus?

Sie greift nur bei Arbeits- und Wegeunfällen sowie Berufskrankheiten — nicht in der Freizeit. Da rund zwei Drittel aller Unfälle außerhalb der Arbeit passieren, bleibt genau dort die größte Lücke. Die betriebliche Unfallversicherung gilt rund um die Uhr und weltweit; das ist ihr eigentlicher Zweck.

Betreuen Sie auch Betriebe außerhalb von Köln?

Ja. Unser Sitz ist Köln (Fritz-Hecker-Straße 94, 50968 Köln), betreut werden Betriebe bundesweit. Im Rheinland beraten wir regelmäßig persönlich vor Ort, außerhalb per Video und Telefon. Am Ablauf ändert das nichts — nur die Anfahrt entfällt.

Kommen Sie für ein Erstgespräch in unseren Betrieb?

Im Raum Köln, Bonn, Düsseldorf und Leverkusen regelmäßig — viele Risiken sieht man erst vor Ort: Lager, Maschinen, Abläufe, Zufahrten. Außerhalb des Rheinlands starten wir per Video und kommen dann, wenn die Sache es erfordert. Sie erreichen uns unter 0221 169205 99.

Mitarbeiter absichern, Arbeitgeber stärken.

Wir sehen uns an, was Sie heute abgesichert haben, wo Lücken sind und was davon wirklich dringend ist — kostenlos und unverbindlich.

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Im Erstgespräch geht es um Ihr Risiko, nicht um einen Abschluss. Sie bekommen eine Einordnung — ob daraus ein Vertrag wird, entscheiden Sie später.

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