Vermögen · Kapitalanlage

Kapitalanlage mit ETFs.

Wer als Unternehmer Vermögen aufbaut, hat meist schon ein Klumpenrisiko: den eigenen Betrieb. Breit gestreute Indexfonds sind das Gegenstück dazu — regelbasiert, kostengünstig und unabhängig von der Branche, in der Sie arbeiten. Wir ordnen sie in Ihre Gesamtsituation ein, statt ein Produkt zu verkaufen.

Sie wissen, was Sie brauchen

Nachweis, Angebot oder konkrete Frage

Schildern Sie kurz Ihren Betrieb und worum es geht. Wenn es schneller gehen soll, rufen Sie an — dann klären wir es im Gespräch.

Sie wollen es erst verstehen

Was wirklich drinsteht — und was nicht

Weiter unten steht, woran die Deckung im Schadenfall am häufigsten scheitert, welche Pflichten Sie treffen und worauf es im Vertrag ankommt.

Zur Orientierung

Worauf es wirklich ankommt

Das Klumpenrisiko Betrieb

Bei vielen Selbstständigen steckt fast das gesamte Vermögen im eigenen Unternehmen. Gerät die Branche unter Druck, trifft es Einkommen und Vermögen gleichzeitig.

Kosten schlagen stärker durch als Rendite

Über zwanzig Jahre entscheidet die laufende Kostenquote mehr über das Ergebnis als die Auswahl des Index. Ein Prozentpunkt Differenz ist am Ende ein erheblicher Betrag.

Liquidität vor Rendite

Wer investiert, was er im Betrieb braucht, verkauft im schlechtesten Moment. Die Reihenfolge ist: Rücklage zuerst, Anlage danach.

Vereinfachte Beispiele zur Veranschaulichung. Der konkrete Versicherungsschutz und die Leistungen richten sich nach Tarif, Ausschlüssen, Obliegenheiten und der vereinbarten Deckung — das prüfen wir im Einzelfall für Sie.

Was einen tragfähigen Depotaufbau ausmacht

Für wen ist sie sinnvoll?

Für Unternehmer und Selbstständige mit freier Liquidität jenseits der betrieblichen Rücklage, die ein zweites Standbein neben dem Betrieb aufbauen wollen — mit Anlagehorizont von mindestens zehn Jahren.

Was kostet sie?

ETFs selbst sind günstig; entscheidend sind die Gesamtkosten aus Fonds, Depot und laufender Betreuung. Wir legen sie offen und vergleichen ehrlich mit einer Versicherungslösung — beide haben ihren Platz, aber aus unterschiedlichen Gründen.

Warum über einen Makler?

Wir vergleichen den Markt unabhängig, prüfen die Bedingungen im Detail und stehen Ihnen im Schadenfall zur Seite. Die Beratung ist für Sie unverbindlich; vergütet werden wir über die Versicherer. Erst nehmen wir Ihr Risiko auf — dann empfehlen wir.

Woran es scheitert

Woran es beim Anlegen tatsächlich hängt

Der Anlageerfolg entscheidet sich weniger am ausgewählten Produkt als an vier Punkten, die sich beeinflussen lassen:

Kosten sind das Einzige, was sicher ist

Rendite ist ungewiss, Kosten sind es nicht. Sie mindern das Ergebnis jedes Jahr und wirken über Jahrzehnte erheblich. Deshalb ist die laufende Kostenquote die erste Zahl, auf die wir sehen — vor jeder Vergangenheitsrendite, die über die Zukunft nichts aussagt.

Streuung ersetzt Prognose

Wer breit über Regionen, Branchen und Unternehmen streut, braucht keine Meinung darüber, welcher Markt in den nächsten Jahren vorn liegt. Das ist der eigentliche Grund für Indexanlagen — nicht die Kosten allein.

Der Anlagehorizont bestimmt das Risiko

Geld, das in drei Jahren gebraucht wird, gehört nicht in schwankende Anlagen. Geld, das zwanzig Jahre liegen kann, verträgt Schwankung — und braucht sie, um überhaupt Rendite zu erzeugen. Die häufigste Fehlentscheidung ist nicht die Produktwahl, sondern der falsche Horizont.

Das eigene Verhalten

Der größte Renditeverlust entsteht durch Verkäufe in fallenden Märkten. Deshalb ist die Frage, wie viel Schwankung Sie tatsächlich aushalten, wichtiger als die theoretisch optimale Aufteilung. Eine Struktur, die man durchhält, schlägt eine bessere, die man abbricht.

Unsicher, ob das auf Ihren Betrieb zutrifft?Wir sehen uns Ihre bestehende Police an und sagen Ihnen, welche dieser Punkte darin geregelt sind — auch wenn daraus kein Wechsel folgt.

Geld und Steuern

Steuern und Struktur

Zwei strukturelle Fragen entscheiden mit über das Nettoergebnis — und beide werden häufig zu spät gestellt.

Besteuerung laufender Erträge. Bei einer direkten Anlage im Depot fallen Steuern laufend an, was den Zinseszins mindert. In Versicherungsmänteln wird die Besteuerung aufgeschoben und bei Einhaltung von Mindestlaufzeit und Alter begünstigt. Der Vorteil muss die höheren Kosten des Mantels übersteigen — das ist eine Rechnung, die von Laufzeit und Steuersatz abhängt und nicht pauschal zu beantworten ist.

Privat oder über das Unternehmen. Bei Kapitalgesellschaften stellt sich die Frage, ob Vermögen in der Gesellschaft aufgebaut oder nach Ausschüttung privat angelegt wird. Beides hat unterschiedliche steuerliche Folgen und unterschiedliche Zugriffsrisiken bei einer Insolvenz. Diese Entscheidung gehört mit dem Steuerberater getroffen.

Wir legen bei beiden Fragen die Annahmen offen und rechnen die Alternativen — statt eine Variante zu empfehlen, weil sie die üblichere ist.

Im Detail

Was wir konkret tun — und was nicht

Wir verkaufen keine Anlageprodukte auf Zuruf und geben keine Kursprognosen ab. Was wir tun, ist die Struktur ordnen, in der angelegt wird.

Zuerst die Zuordnung. Welches Geld wird wann gebraucht? Reserve, mittelfristige Vorhaben, langfristige Vorsorge — jede dieser Schichten verträgt eine andere Schwankung. Die häufigste Fehlentscheidung entsteht dort, nicht bei der Produktauswahl.

Dann die Kosten. Laufende Kosten der Anlage, Kosten des Depots oder Mantels und steuerliche Wirkung. Diese drei Größen sind die einzigen, die sich verlässlich beeinflussen lassen — Rendite lässt sich nicht bestellen.

Dann die Umsetzung. Breit gestreut, regelbasiert und mit einem Wiederanlage- und Anpassungsrhythmus, den Sie tatsächlich einhalten. Automatisierung schlägt gute Vorsätze.

Was wir nicht tun: einzelne Aktien empfehlen, Markttiming versprechen oder Vergangenheitsrenditen als Erwartung darstellen. Wenn eine bestehende Lösung günstig und sinnvoll aufgebaut ist, sagen wir das — auch wenn daraus kein Abschluss folgt. Das ist der Unterschied zwischen Beratung und Vertrieb, und er zeigt sich an genau dieser Stelle.

Wann das Thema aufkommt

Anlässe, zu denen Betriebe uns darauf ansprechen

Das Tagesgeld verliert an Wert

Wenn die Inflation über der Verzinsung liegt, verliert sicher geglaubtes Geld real an Kaufkraft. Das ist der häufigste Anlass, sich mit Anlage zu beschäftigen.

Ein Sparplan soll langfristig laufen

Für Zeiträume über zehn Jahre stellt sich die Frage nach Struktur, Kosten und Steuern — nicht nach dem Produkt mit der besten Vergangenheit.

Betrieb und Privatvermögen sollen getrennt werden

Wer alles im Unternehmen hat, trägt ein Klumpenrisiko. Vermögen außerhalb des Betriebs ist auch eine Absicherung gegen dessen Schwankungen.

360 Grad heisst: Betrieb und Inhaber in einer Betrachtung.

Wir sichern nichts ab, bevor wir es verstanden haben — und wir trennen dabei nicht kuenstlich zwischen Unternehmen und Unternehmer. Faellt der Inhaber aus, steht der Betrieb still; haftet die Geschaeftsfuehrung persoenlich, ist das Privatvermoegen betroffen. Wer beide Seiten einzeln betreuen laesst, bekommt Doppelungen an der einen und Luecken an der anderen Stelle. Deshalb nehmen wir Gewerbe, Mitarbeitervorsorge und private Absicherung in einem Aufwasch auf — und begruenden jede Empfehlung an Ihrem konkreten Risiko, nicht an einem Produktkatalog.

Wie wir arbeiten →  ·  Privat & Vorsorge für Unternehmer →

Häufige Fragen

Kapitalanlage & ETF — kurz erklärt

Warum sollte ich als Unternehmer außerhalb des Betriebs anlegen?

Weil sonst alles an derselben Entwicklung hängt. Einkommen, Altersversorgung und Vermögen kommen aus einer Quelle — das ist unternehmerisch nachvollziehbar, aber als Vermögensstruktur riskant. Eine breit gestreute Anlage außerhalb der eigenen Branche entkoppelt beides.

ETF-Depot oder Rentenversicherung?

Das Depot ist flexibler und günstiger, die Versicherung liefert ein lebenslanges Einkommen und steuerliche Vorteile in der Auszahlungsphase. Für die meisten ist eine Kombination sinnvoll: Depot für Flexibilität, Verrentung gegen das Risiko, sehr lange zu leben. Wir rechnen beides nebeneinander.

Wie viel sollte ich anlegen?

Erst nach der betrieblichen Rücklage und der privaten Reserve — als Faustwert drei bis sechs Monatsausgaben liquide, bei schwankenden Einnahmen mehr. Wer diese Reihenfolge umdreht, muss im ungünstigsten Moment verkaufen.

Beraten Sie das als Versicherungsmakler?

Wir ordnen die Kapitalanlage in Ihre Gesamtsituation ein und zeigen die Abgrenzung zu Vorsorgeprodukten. Für die konkrete Anlageberatung und Vermittlung arbeiten wir im gesetzlich zulässigen Rahmen und benennen offen, wo die Zuständigkeit eines Anlageberaters beginnt.

Wie viel Schwankung sollte ich eingehen?

So viel, wie Sie durchhalten — und nicht mehr, als der Anlagehorizont erlaubt. Geld für die nächsten Jahre gehört nicht in schwankende Anlagen. Der größte Renditeverlust entsteht nicht durch die falsche Aufteilung, sondern durch Verkäufe in fallenden Märkten. Eine Struktur, die man durchhält, schlägt eine theoretisch bessere, die man abbricht.

Depot oder Versicherungsmantel?

Im Depot fallen Steuern auf Erträge laufend an, im Versicherungsmantel werden sie aufgeschoben und bei Einhaltung von Mindestlaufzeit und Alter begünstigt. Dafür kostet der Mantel mehr. Welcher Weg netto besser ist, hängt an Laufzeit, Steuersatz und Kostenniveau — das lässt sich rechnen und nicht pauschal beantworten.

Wie oft sollte ich die Aufteilung anpassen?

Selten und nach festen Regeln, nicht nach Marktlage. Üblich ist eine Überprüfung einmal im Jahr oder bei einer deutlichen Abweichung von der Zielaufteilung. Häufigeres Umschichten kostet Gebühren, löst Steuern aus und verleitet dazu, auf Kursbewegungen zu reagieren — was den größten Teil der Renditeverluste privater Anleger erklärt.

Betreuen Sie auch Betriebe außerhalb von Köln?

Ja. Unser Sitz ist Köln (Fritz-Hecker-Straße 94, 50968 Köln), betreut werden Betriebe bundesweit. Im Rheinland beraten wir regelmäßig persönlich vor Ort, außerhalb per Video und Telefon. Am Ablauf ändert das nichts — nur die Anfahrt entfällt.

Kommen Sie für ein Erstgespräch in unseren Betrieb?

Im Raum Köln, Bonn, Düsseldorf und Leverkusen regelmäßig — viele Risiken sieht man erst vor Ort: Lager, Maschinen, Abläufe, Zufahrten. Außerhalb des Rheinlands starten wir per Video und kommen dann, wenn die Sache es erfordert. Sie erreichen uns unter 0221 169205 99.

Ihr Betrieb ist ein Klumpenrisiko.

Wir sehen uns an, was Sie heute abgesichert haben, wo Lücken sind und was davon wirklich dringend ist — kostenlos und unverbindlich.

  • Unabhängiger Marktvergleich
  • Kein Ausschließlichkeitsvertrieb
  • Versicherungsmakler nach §34d GewO

Im Erstgespräch geht es um Ihr Risiko, nicht um einen Abschluss. Sie bekommen eine Einordnung — ob daraus ein Vertrag wird, entscheiden Sie später.

Kontakt

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