Mitarbeitervorsorge · Pflege

Betriebliche Pflegeversicherung.

Pflege ist das unterschätzte Risiko: Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der Kosten, den Rest tragen Betroffene und Angehörige. Die betriebliche Pflegeversicherung ist ein moderner Vorsorgebaustein, mit dem Sie Ihren Mitarbeitern hier vorausschauend helfen.

Betriebliche Pflege – abgesichert
Sie wissen, was Sie brauchen

Nachweis, Angebot oder konkrete Frage

Schildern Sie kurz Ihren Betrieb und worum es geht. Wenn es schneller gehen soll, rufen Sie an — dann klären wir es im Gespräch.

Sie wollen es erst verstehen

Was wirklich drinsteht — und was nicht

Weiter unten steht, woran die Deckung im Schadenfall am häufigsten scheitert, welche Pflichten Sie treffen und worauf es im Vertrag ankommt.

Der Nutzen

Warum betriebliche Pflege

Lücke der gesetzlichen Pflege

Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt nur einen Zuschuss. Die betriebliche Pflegevorsorge hilft, die verbleibende Lücke zu schließen.

Zukunftsthema besetzen

Pflege betrifft immer mehr Familien. Ein Angebot dazu zeigt Weitblick und Fürsorge als Arbeitgeber.

Als Gruppenlösung günstig

Über den Betrieb sind die Konditionen oft besser als bei einer privaten Einzelabsicherung.

Vereinfachte Beispiele zur Veranschaulichung. Der konkrete Versicherungsschutz und die Leistungen richten sich nach Tarif, Ausschlüssen, Obliegenheiten und der vereinbarten Deckung — das prüfen wir im Einzelfall für Sie.

Wie sie funktioniert

Für wen ist sie sinnvoll?

Für Arbeitgeber, die ihre Vorsorgeangebote um ein zunehmend wichtiges Zukunftsthema erweitern wollen.

Was kostet sie?

Der Beitrag richtet sich nach dem gewählten Leistungsumfang und der Gruppengröße. Wir zeigen, wie sich die betriebliche Pflege sinnvoll in Ihr Vorsorgeangebot einfügt.

Warum über einen Makler?

Wir vergleichen den Markt unabhängig, prüfen die Bedingungen im Detail und stehen Ihnen im Schadenfall zur Seite. Die Beratung ist für Sie unverbindlich; vergütet werden wir über die Versicherer. Erst nehmen wir Ihr Risiko auf — dann empfehlen wir.

Branchenwissen

Was die betriebliche Pflegeversicherung leistet

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist eine Teilkasko

Sie übernimmt Festbeträge je Pflegegrad, nicht die tatsächlichen Kosten. Zwischen Leistung und Heimkosten klafft regelmäßig eine vierstellige monatliche Lücke, die Betroffene oder deren Kinder tragen. Genau dort setzt die betriebliche Ergänzung an.

Ohne Gesundheitsprüfung — das ist der eigentliche Hebel

Als Kollektiv über den Arbeitgeber entfällt in aller Regel die Gesundheitsprüfung. Mitarbeitende, die privat wegen Vorerkrankungen keinen Vertrag bekämen, sind hier aufgenommen. Das ist der Punkt, der die betriebliche Lösung von einer privaten unterscheidet.

Kleiner Beitrag, große Wahrnehmung

Weil Pflege fast jede Familie irgendwann betrifft, wird dieser Baustein von Belegschaften überdurchschnittlich wahrgenommen — bei vergleichsweise geringem Beitrag je Kopf. Als Element der Mitarbeiterbindung ist das Verhältnis günstig.

Im Detail

Warum das Thema betriebswirtschaftlich bei Ihnen ankommt

Die betriebliche Pflegeversicherung wird meist als Sozialleistung eingeordnet. Der eigentliche Grund, sich damit zu befassen, ist ein anderer: Pflege von Angehörigen trifft die Leistungsträger im Betrieb. Betroffen sind typischerweise Beschäftigte zwischen 45 und 60 — also die Gruppe mit der meisten Erfahrung und der größten Verantwortung. Der Pflegefall kommt fast immer plötzlich, und was folgt, ist absehbar: kurzfristige Ausfälle, Reduzierung der Arbeitszeit, teils die Kündigung.

Für den Betrieb ist das kein Sozialthema, sondern ein Ausfall- und Wissensverlustthema. Die betriebliche Pflegeversicherung setzt genau dort an — sie ersetzt weder die gesetzliche Pflegeversicherung noch eine private Pflegezusatzversicherung, sondern federt die Situation praktisch ab.

Unsicher, ob das auf Ihren Betrieb zutrifft?Wir sehen uns Ihre bestehende Police an und sagen Ihnen, welche dieser Punkte darin geregelt sind — auch wenn daraus kein Wechsel folgt.

Im Detail

Die vier Elemente — und welches davon am meisten wirkt

1. Beratung

Die Angehörigen wissen im ersten Moment nicht, was zu tun ist: Welcher Pflegegrad, welcher Antrag, welche Frist, welche Leistung steht zu? Die Beratung ist der Baustein, der am schnellsten entlastet, weil er die Orientierungslosigkeit auffängt.

2. Betreuung durch einen persönlichen Pflege-Manager

Ein fester Ansprechpartner begleitet den Fall über die Zeit — nicht eine wechselnde Hotline. In der Rückmeldung von Betrieben ist das regelmäßig der Baustein mit der höchsten Wertschätzung, weil er dem Mitarbeitenden die Organisationsarbeit abnimmt, die sonst während der Arbeitszeit stattfindet.

3. Organisation

Vermittlung von Pflegeplätzen, ambulanten Diensten, Kurzzeitpflege, Hausnotruf und Alltagshilfen. Der praktische Unterschied zwischen „wir haben etwas gefunden“ und „wir suchen seit drei Wochen“ ist genau hier.

4. Finanzielle Leistung

Je nach Tarif ein monatliches Pflegegeld gestaffelt nach Pflegegrad oder eine einmalige Kapitalleistung. Die Beträge sind Bausteine, die der Betrieb wählt — üblich sind monatliche Stufen im dreistelligen Bereich oder Einmalleistungen im mittleren fünfstelligen Bereich. Welche Stufe sinnvoll ist, hängt weniger am Budget als daran, ob Sie den Pflegefall abfedern oder finanzieren wollen; das sind zwei verschiedene Ziele.

Pflegekraft im Gespräch
Was Betriebe praktisch am meisten entlastet, ist der Beratungs- und Organisationsteil — nicht die Geldleistung.

Im Detail

Ehrlich zur Abgrenzung: was die bPV nicht leistet

Damit die Erwartung stimmt, drei Punkte, die wir vor jedem Abschluss ansprechen:

  • Sie ersetzt keine private Pflegezusatzversicherung des Mitarbeiters. Die Leistungen sind in der Regel niedriger als bei einer individuell abgeschlossenen Absicherung — die bPV ist ein Zusatz für alle, keine Vollversorgung für den Einzelnen.
  • Sie deckt in der Regel die Pflegebedürftigkeit des Mitarbeitenden selbst, während der Beratungs- und Organisationsteil auch bei Pflege von Angehörigen greift. Wer den Angehörigenfall auch finanziell abdecken will, muss auf diesen Punkt im Tarif ausdrücklich achten — hier unterscheiden sich die Anbieter deutlich.
  • Bei Ausscheiden aus dem Betrieb endet der Schutz meist. Ob und zu welchen Bedingungen eine private Fortführung möglich ist, gehört vorher geklärt, weil das im Pflegefall den Unterschied macht.

Geld und Steuern

Was Pflegefälle einen Betrieb tatsächlich kosten

Die Zahlen, die diese Absicherung begründen, stehen selten in einer Police:

  • Ein Pflegefall in der Familie beginnt fast immer akut — nach einem Sturz, einem Schlaganfall, einer Diagnose. Zwischen Krankenhausentlassung und organisierter Versorgung liegen Tage bis Wochen, in denen der Mitarbeitende praktisch nicht verfügbar ist.
  • Gesetzlich haben Beschäftigte Anspruch auf kurzzeitige Arbeitsverhinderung von bis zu zehn Arbeitstagen sowie auf Pflegezeit und Familienpflegezeit mit Reduzierung der Arbeitszeit. Für den Betrieb heißt das: Der Ausfall ist nicht verhandelbar, nur organisierbar.
  • Betroffen ist überproportional die Altersgruppe der 45- bis 60-Jährigen — also die Beschäftigten mit der längsten Betriebszugehörigkeit und dem meisten Erfahrungswissen.

Der Hebel der betrieblichen Pflegeversicherung liegt deshalb nicht primär in der Geldleistung, sondern in Beratung und Organisation: Wer innerhalb von zwei Tagen einen Kurzzeitpflegeplatz vermittelt bekommt, statt drei Wochen selbst zu telefonieren, ist schneller wieder arbeitsfähig. Das ist der eigentliche betriebswirtschaftliche Nutzen — und der Grund, warum wir bei kleineren Betrieben oft zum Beratungs- und Organisationsteil raten und nicht zur höchsten Geldstufe.

Im Detail

Was die Einführung im Betrieb praktisch bedeutet

Der Verwaltungsaufwand ist geringer, als die meisten erwarten: Die Belegschaft wird kollektiv angemeldet, es gibt in der Regel keine Gesundheitsprüfung, und die Abrechnung läuft über einen Sammelvertrag. Was tatsächlich Arbeit macht, ist die Kommunikation — und genau daran scheitert der Nutzen, wenn man es unterschätzt.

Ein Pflegeangebot wird nicht abgerufen, weil es existiert, sondern weil jemand im richtigen Moment daran denkt. Deshalb gehören die Notfallnummer und die Information, wofür sie da ist, an eine Stelle, die man im Ernstfall findet — und nicht in eine Rundmail vom Einführungstag. Wir übernehmen die Information der Belegschaft, weil dort der Nutzen entsteht, nicht in der Police.

360 Grad heisst: Betrieb und Inhaber in einer Betrachtung.

Wir sichern nichts ab, bevor wir es verstanden haben — und wir trennen dabei nicht kuenstlich zwischen Unternehmen und Unternehmer. Faellt der Inhaber aus, steht der Betrieb still; haftet die Geschaeftsfuehrung persoenlich, ist das Privatvermoegen betroffen. Wer beide Seiten einzeln betreuen laesst, bekommt Doppelungen an der einen und Luecken an der anderen Stelle. Deshalb nehmen wir Gewerbe, Mitarbeitervorsorge und private Absicherung in einem Aufwasch auf — und begruenden jede Empfehlung an Ihrem konkreten Risiko, nicht an einem Produktkatalog.

Wie wir arbeiten →  ·  Privat & Vorsorge für Unternehmer →

Häufige Fragen

Betriebliche Pflege — kurz erklärt

Warum reicht die gesetzliche Pflegeversicherung nicht?

Sie deckt nur einen Teil der tatsächlichen Pflegekosten. Den erheblichen Rest tragen Pflegebedürftige und Angehörige selbst — genau hier setzt die betriebliche Pflegevorsorge an.

Lässt sie sich mit anderen Bausteinen kombinieren?

Ja. Die betriebliche Pflege ergänzt bAV und bKV zu einem runden Vorsorgeangebot. Wir stellen die Kombination passend zusammen.

Muss ich allen Mitarbeitenden dieselbe Leistung anbieten?

Aus dem arbeitsrechtlichen Gleichbehandlungsgrundsatz folgt: Wer Gruppen unterschiedlich behandelt, braucht dafür einen sachlichen Grund. Tragfähig sind objektive Kriterien wie Betriebszugehörigkeit oder das Ende der Probezeit. Nicht tragfähig sind Hierarchie oder Einzelfallentscheidungen — daraus entstehen Ansprüche der übrigen Belegschaft.

Was passiert, wenn ein Mitarbeitender den Betrieb verlässt?

In der Regel endet der Schutz mit dem Arbeitsverhältnis. Gute Tarife bieten eine Fortführung zu privaten Bedingungen ohne erneute Gesundheitsprüfung. Für Mitarbeitende ist das der wichtigste Punkt überhaupt, weil eine private Pflegezusatzversicherung nach einer Diagnose meist nicht mehr zu bekommen ist.

Greift die Absicherung auch, wenn Angehörige pflegebedürftig werden?

Beim Beratungs- und Organisationsteil in der Regel ja — und das ist der Teil, der Betriebe praktisch am meisten entlastet. Die finanzielle Leistung bezieht sich dagegen häufig auf die Pflegebedürftigkeit des Mitarbeitenden selbst. Hier unterscheiden sich die Anbieter deutlich; wir prüfen diesen Punkt ausdrücklich, weil er über den tatsächlichen Nutzen entscheidet.

Was kostet die betriebliche Pflegeversicherung den Betrieb?

Der Beitrag richtet sich nach der gewählten Leistungsstufe und der Zahl der Mitarbeitenden; reine Beratungs- und Organisationstarife liegen deutlich unter Tarifen mit Geldleistung. Weil die Beiträge in der Regel als Sachbezug behandelt werden können, wirken sie stärker als eine Gehaltserhöhung gleicher Höhe — vorausgesetzt, die Sachbezugsfreigrenze ist nicht schon durch andere Leistungen ausgeschöpft. Wir rechnen das zusammen mit Ihren bestehenden Benefits, bevor wir eine Stufe vorschlagen.

Betreuen Sie auch Betriebe außerhalb von Köln?

Ja. Unser Sitz ist Köln (Fritz-Hecker-Straße 94, 50968 Köln), betreut werden Betriebe bundesweit. Im Rheinland beraten wir regelmäßig persönlich vor Ort, außerhalb per Video und Telefon. Am Ablauf ändert das nichts — nur die Anfahrt entfällt.

Kommen Sie für ein Erstgespräch in unseren Betrieb?

Im Raum Köln, Bonn, Düsseldorf und Leverkusen regelmäßig — viele Risiken sieht man erst vor Ort: Lager, Maschinen, Abläufe, Zufahrten. Außerhalb des Rheinlands starten wir per Video und kommen dann, wenn die Sache es erfordert. Sie erreichen uns unter 0221 169205 99.

Vorsorge für ein unterschätztes Risiko.

Wir sehen uns an, was Sie heute abgesichert haben, wo Lücken sind und was davon wirklich dringend ist — kostenlos und unverbindlich.

  • Unabhängiger Marktvergleich
  • Kein Ausschließlichkeitsvertrieb
  • Versicherungsmakler nach §34d GewO

Im Erstgespräch geht es um Ihr Risiko, nicht um einen Abschluss. Sie bekommen eine Einordnung — ob daraus ein Vertrag wird, entscheiden Sie später.

Kontakt

Sprechen wir über Ihre Absicherung.

Kurze Frage oder komplettes Anliegen — wir melden uns unverbindlich zurück.

Kostenlos & unverbindlich · Versicherungsmakler nach §34d GewO · Mit dem Absenden stimmen Sie der Verarbeitung Ihrer Angaben zur Bearbeitung der Anfrage zu (Datenschutz).