Privat & Vorsorge · Ruhestand

Private Rentenversicherung.

Wer selbstständig ist, baut seine Altersversorgung selbst auf — meist im Betrieb. Das ist sinnvoll, solange der Betrieb verkäuflich ist. Ist er es nicht, fehlt am Ende genau das, was den Ruhestand trägt: ein Einkommen, das lebenslang läuft und nicht von einem Käufer abhängt.

Sie wissen, was Sie brauchen

Nachweis, Angebot oder konkrete Frage

Schildern Sie kurz Ihren Betrieb und worum es geht. Wenn es schneller gehen soll, rufen Sie an — dann klären wir es im Gespräch.

Sie wollen es erst verstehen

Was wirklich drinsteht — und was nicht

Weiter unten steht, woran die Deckung im Schadenfall am häufigsten scheitert, welche Pflichten Sie treffen und worauf es im Vertrag ankommt.

Wenn es ernst wird

Typische Schadenfälle

Der Betrieb ist nicht verkäuflich

Bei stark inhabergebundenen Betrieben findet sich oft kein Käufer. Die eingeplante Altersversorgung existiert dann nur auf dem Papier.

Vermögen ist da, Einkommen nicht

Immobilien und Beteiligungen sind Werte, aber keine monatliche Zahlung. Die Rentenversicherung wandelt Kapital in ein lebenslanges Einkommen um.

Länger leben als gerechnet

Das eigentliche Risiko im Alter ist nicht der frühe Tod, sondern das lange Leben. Nur eine Verrentung deckt es ab — ein Auszahlplan endet irgendwann.

Vereinfachte Beispiele zur Veranschaulichung. Der konkrete Versicherungsschutz und die Leistungen richten sich nach Tarif, Ausschlüssen, Obliegenheiten und der vereinbarten Deckung — das prüfen wir im Einzelfall für Sie.

Was ist versichert?

Für wen ist sie sinnvoll?

Für Selbstständige und Unternehmer ohne Versorgungswerk, die neben dem Betriebsvermögen eine planbare Einkommensquelle im Alter aufbauen wollen. Auch als Baustein neben der bAV für Gesellschafter-Geschäftsführer.

Was kostet sie?

Beitrag und Struktur richten sich nach Ihrem Planungshorizont und der gewünschten Flexibilität. Entscheidend sind die laufenden Kosten des Vertrags — sie schlagen über Jahrzehnte stärker durch als jede Renditeprognose. Wir vergleichen sie offen.

Warum über einen Makler?

Wir vergleichen den Markt unabhängig, prüfen die Bedingungen im Detail und stehen Ihnen im Schadenfall zur Seite. Die Beratung ist für Sie unverbindlich; vergütet werden wir über die Versicherer. Erst nehmen wir Ihr Risiko auf — dann empfehlen wir.

Woran es scheitert

Woran es bei der privaten Rentenversicherung hängt

Der wichtigste Unterschied zu einer reinen Geldanlage ist das lebenslange Einkommen. Diese Punkte entscheiden, was am Ende ankommt:

Die Kosten wirken über Jahrzehnte

Abschluss-, Verwaltungs- und Fondskosten mindern die Rendite jedes Jahr. Über dreißig Jahre summiert sich ein scheinbar kleiner Unterschied erheblich. Deshalb ist die Effektivkostenquote die aussagekräftigste Zahl im Angebot — nicht die prognostizierte Ablaufleistung, die auf Annahmen beruht.

Der Rentenfaktor ist die eigentliche Zusage

Er bestimmt, wie viel monatliche Rente je angespartem Kapital gezahlt wird. Entscheidend ist, ob er garantiert ist oder nur unverbindlich in Aussicht gestellt. Ein hoher unverbindlicher Faktor im Angebot ist wenig wert, wenn der garantierte deutlich darunter liegt.

Garantie kostet Rendite

Je höher die zugesagte Garantie, desto vorsichtiger muss angelegt werden — und desto niedriger fällt die zu erwartende Wertentwicklung aus. Das ist kein Produktmangel, sondern eine Rechnung. Wer dreißig Jahre Zeit hat, braucht in der Regel weniger Garantie, als er annimmt.

Flexibilität im Alter

Wichtig ist das Wahlrecht zwischen Rente und Kapitalauszahlung, die Möglichkeit, den Rentenbeginn zu verschieben, und die Regelung für Hinterbliebene. Diese Punkte entscheiden darüber, ob der Vertrag zu einem Leben passt, das heute noch nicht feststeht.

Unsicher, ob das auf Ihren Betrieb zutrifft?Wir sehen uns Ihre bestehende Police an und sagen Ihnen, welche dieser Punkte darin geregelt sind — auch wenn daraus kein Wechsel folgt.

Im Detail

Warum lebenslange Rente überhaupt ein Argument ist

Der zentrale Vorteil einer Rentenversicherung ist nicht die Rendite, sondern die Absicherung gegen ein Risiko, das sich privat nicht kalkulieren lässt: sehr lange zu leben.

Wer sein Kapital selbst verwaltet, muss abschätzen, wie lange es reichen soll. Wer sich verschätzt, hat am Ende zu wenig — oder zu viel gespart und darauf verzichtet, es zu nutzen. Die Versicherung nimmt genau dieses Risiko ab: Die Zahlung läuft, solange Sie leben.

Der Preis dafür ist Bindung und ein Teil der Rendite. Für wen sich das lohnt, hängt an drei Fragen: Gibt es andere lebenslange Einkünfte? Wie sicher ist das übrige Vermögen? Und wie wichtig ist Planbarkeit gegenüber Flexibilität?

Wir rechnen deshalb regelmäßig auch die Alternative — freie Anlage mit geplanter Entnahme — und sagen offen, wann sie die bessere Wahl ist. Es gibt Konstellationen, in denen sie es ist, und dann empfehlen wir sie.

Im Detail

Was den Vertrag über Jahrzehnte tragfähig macht

Ein Vorsorgevertrag läuft dreißig Jahre und länger. In dieser Zeit ändern sich Einkommen, Familie und Pläne mehrfach. Drei Eigenschaften entscheiden deshalb darüber, ob der Vertrag mitwächst oder zum Problem wird.

Beitragsflexibilität. Die Möglichkeit, Beiträge zu senken, auszusetzen und später wieder aufzunehmen, ohne den Vertrag zu verlieren. Für Selbstständige mit schwankendem Einkommen ist das die wichtigste Eigenschaft überhaupt — wichtiger als ein Zehntelprozent bei den Kosten.

Zuzahlungen. Nach einem guten Jahr Kapital nachschießen zu können, ohne neuen Vertrag und ohne erneute Prüfung, macht aus einem starren Sparplan ein Instrument, das zum Geschäftsverlauf passt.

Wechsel der Anlage. Die Fondsanlage innerhalb des bestehenden Vertrags anzupassen — kostenfrei und ohne Verlust des Vertragsstands — ist der einfachste Hebel, wenn sich die Lebenssituation oder der Anlagehorizont ändert. Ein Vertrag ohne diese Möglichkeit zwingt später zum Neuabschluss, mit neuen Kosten.

Diese drei Punkte kosten in der Regel nichts extra — sie stehen im Bedingungswerk oder eben nicht. Wir prüfen sie vor den Renditeprognosen, weil sie das sind, worauf man sich verlassen kann.

Wann das Thema aufkommt

Anlässe, zu denen Betriebe uns darauf ansprechen

Die Lücke wird konkret

Wer ausrechnet, was gesetzliche Rente und vorhandene Verträge tatsächlich ergeben, sieht die Lücke zum ersten Mal in Zahlen.

Eine größere Summe wird frei

Nach einem Verkauf, einer Erbschaft oder dem Auslaufen eines Vertrags stellt sich die Frage, wie daraus lebenslanges Einkommen wird statt eines Betrags, der sich verbraucht.

Die Steuerlast soll sinken

Je nach Ausgestaltung wirken Beiträge oder Erträge steuerlich unterschiedlich. Das ist ein Rechenweg, kein Produktversprechen.

360 Grad heisst: Betrieb und Inhaber in einer Betrachtung.

Wir sichern nichts ab, bevor wir es verstanden haben — und wir trennen dabei nicht kuenstlich zwischen Unternehmen und Unternehmer. Faellt der Inhaber aus, steht der Betrieb still; haftet die Geschaeftsfuehrung persoenlich, ist das Privatvermoegen betroffen. Wer beide Seiten einzeln betreuen laesst, bekommt Doppelungen an der einen und Luecken an der anderen Stelle. Deshalb nehmen wir Gewerbe, Mitarbeitervorsorge und private Absicherung in einem Aufwasch auf — und begruenden jede Empfehlung an Ihrem konkreten Risiko, nicht an einem Produktkatalog.

Wie wir arbeiten →  ·  Privat & Vorsorge für Unternehmer →

Häufige Fragen

Private Rentenversicherung — kurz erklärt

Lohnt sich eine private Rentenversicherung für Selbstständige?

Sie lohnt sich dort, wo die Altersversorgung sonst vollständig am Betrieb hängt. Der Betrieb ist ein Klumpenrisiko: Findet sich kein Käufer oder ändert sich der Markt, ist die Versorgung weg. Ein zweites, davon unabhängiges Standbein macht die Planung belastbar.

Rente oder Kapitalauszahlung — was ist besser?

Das lässt sich heute nicht entscheiden und muss es auch nicht. Gute Verträge lassen die Wahl bis zum Rentenbeginn offen. Die lebenslange Rente sichert gegen ein langes Leben ab, die Kapitalauszahlung ist flexibler — die richtige Antwort hängt von Gesundheit, Vermögen und Familiensituation zum Zeitpunkt der Entscheidung ab.

Was passiert bei schwankendem Einkommen?

Genau darauf kommt es bei Selbstständigen an. Ein Vertrag muss Beitragspausen, Reduzierungen und Zuzahlungen ohne Nachteil zulassen. Wer starr kalkuliert, kündigt in der ersten schwachen Phase — und verliert dabei am meisten.

Wie wichtig sind die Kosten?

Sehr. Über 25 oder 30 Jahre entscheidet die Kostenquote mehr über das Ergebnis als die Wahl zwischen zwei Anlagekonzepten. Wir legen sie offen und rechnen mit echten Zahlen — nicht mit Beispielrenditen.

Was ist der Rentenfaktor?

Er gibt an, wie viel monatliche Rente je angespartem Kapital gezahlt wird. Entscheidend ist, ob er garantiert oder nur unverbindlich in Aussicht gestellt ist. Ein hoher unverbindlicher Faktor im Angebot sagt wenig aus — maßgeblich ist der garantierte, weil nur er im Alter sicher zur Verfügung steht.

Was passiert im Todesfall vor Rentenbeginn?

Das hängt an der vereinbarten Regelung. Üblich ist die Auszahlung des vorhandenen Kapitals oder der eingezahlten Beiträge an die Bezugsberechtigten. In der Rentenphase greift eine Rentengarantiezeit: Verstirbt die versicherte Person innerhalb dieses Zeitraums, läuft die Rente an Hinterbliebene weiter. Beide Punkte gehören vor Abschluss festgelegt.

Betreuen Sie auch Betriebe außerhalb von Köln?

Ja. Unser Sitz ist Köln (Fritz-Hecker-Straße 94, 50968 Köln), betreut werden Betriebe bundesweit. Im Rheinland beraten wir regelmäßig persönlich vor Ort, außerhalb per Video und Telefon. Am Ablauf ändert das nichts — nur die Anfahrt entfällt.

Kommen Sie für ein Erstgespräch in unseren Betrieb?

Im Raum Köln, Bonn, Düsseldorf und Leverkusen regelmäßig — viele Risiken sieht man erst vor Ort: Lager, Maschinen, Abläufe, Zufahrten. Außerhalb des Rheinlands starten wir per Video und kommen dann, wenn die Sache es erfordert. Sie erreichen uns unter 0221 169205 99.

Der Betrieb ist kein Rentenbescheid.

Wir sehen uns an, was Sie heute abgesichert haben, wo Lücken sind und was davon wirklich dringend ist — kostenlos und unverbindlich.

  • Unabhängiger Marktvergleich
  • Kein Ausschließlichkeitsvertrieb
  • Versicherungsmakler nach §34d GewO

Im Erstgespräch geht es um Ihr Risiko, nicht um einen Abschluss. Sie bekommen eine Einordnung — ob daraus ein Vertrag wird, entscheiden Sie später.

Kontakt

Sprechen wir über Ihre Absicherung.

Kurze Frage oder komplettes Anliegen — wir melden uns unverbindlich zurück.

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