Privat & Vorsorge · Altersvorsorge

Private Altersvorsorge für Unternehmer & Freiberufler.

Viele Selbstständige und Freiberufler zahlen nicht in die gesetzliche Rente ein — und stehen im Alter ohne ausreichende Absicherung da. Die private Altersvorsorge schließt diese Lücke. Wir betrachten sie im Zusammenhang mit Ihrer betrieblichen und privaten Gesamtsituation, statt isoliert ein Produkt zu verkaufen.

Sie wissen, was Sie brauchen

Nachweis, Angebot oder konkrete Frage

Schildern Sie kurz Ihren Betrieb und worum es geht. Wenn es schneller gehen soll, rufen Sie an — dann klären wir es im Gespräch.

Sie wollen es erst verstehen

Was wirklich drinsteht — und was nicht

Weiter unten steht, woran die Deckung im Schadenfall am häufigsten scheitert, welche Pflichten Sie treffen und worauf es im Vertrag ankommt.

Warum jetzt

Weshalb private Vorsorge zählt

Rentenlücke schließen

Ohne gesetzliche Rente entsteht im Alter eine große Versorgungslücke. Die private Vorsorge baut gezielt Kapital für den Ruhestand auf.

Steuerlich sinnvoll gestalten

Je nach Modell lassen sich Vorsorgebeiträge steuerlich geltend machen. Wir zeigen, welcher Weg zu Ihrer Situation passt.

Ganzheitlich statt isoliert

Private Vorsorge, Betrieb und weitere Absicherungen greifen ineinander. Wir betrachten das Gesamtbild, nicht ein einzelnes Produkt.

Vereinfachte Beispiele zur Veranschaulichung. Der konkrete Versicherungsschutz und die Leistungen richten sich nach Tarif, Ausschlüssen, Obliegenheiten und der vereinbarten Deckung — das prüfen wir im Einzelfall für Sie.

Wie wir vorgehen

Für wen ist sie sinnvoll?

Für Unternehmer, Selbstständige und Freiberufler, die im Alter nicht auf eine ausreichende gesetzliche Rente zählen können.

Was kostet sie?

Der Beitrag richtet sich nach Ihrem Vorsorgeziel und dem gewählten Weg. Wir rechnen die Varianten transparent durch und beziehen Ihre steuerliche und betriebliche Situation ein.

Warum über einen Makler?

Wir vergleichen den Markt unabhängig, prüfen die Bedingungen im Detail und stehen Ihnen im Schadenfall zur Seite. Die Beratung ist für Sie unverbindlich; vergütet werden wir über die Versicherer. Erst nehmen wir Ihr Risiko auf — dann empfehlen wir.

Branchenwissen

Worauf es hier besonders ankommt

Drei Schichten — und wo Unternehmer stehen

Schicht 1 ist die Basisversorgung (gesetzliche Rente, Versorgungswerk, Rürup): steuerlich gefördert, dafür nicht kündbar und nur als Rente auszahlbar. Schicht 2 ist die betriebliche und geförderte Vorsorge. Schicht 3 ist die freie private Vorsorge: flexibel, ohne Förderung. Die meisten Selbstständigen haben Schicht 1 unterentwickelt und den Betrieb als stille Schicht 4 — die aber nur trägt, wenn er sich verkaufen lässt.

Woran es scheitert

Woran die Vorsorge von Selbstständigen typischerweise scheitert

Selbstständige haben mehr Gestaltungsfreiheit und weniger Automatik als Angestellte. Daraus entstehen vier wiederkehrende Muster:

Der Betrieb ist die Altersvorsorge

Ein verbreiteter Plan und ein Klumpenrisiko: Ob sich das Unternehmen verkaufen lässt und zu welchem Preis, entscheidet sich erst am Ende — abhängig von Branche, Nachfolgersituation und davon, wie sehr der Betrieb an der Person hängt. Wer nur diesen Weg hat, hat keinen zweiten.

Vorsorge folgt dem Cashflow

In guten Jahren wird eingezahlt, in schwachen ausgesetzt. Das ist verständlich und kostet genau den Zinseszinseffekt, der die Vorsorge trägt. Sinnvoller ist ein niedriger, dauerhaft tragbarer Grundbeitrag mit der Möglichkeit von Zuzahlungen — statt eines hohen Beitrags, der immer wieder ruht.

Die Steuerwirkung wird nicht genutzt

Je nach Weg wirken Beiträge in der Ansparphase steuermindernd, dafür ist die Auszahlung steuerpflichtig — oder umgekehrt. Welcher Weg günstiger ist, hängt an der heutigen und der erwarteten künftigen Steuerlast. Das ist eine Rechnung, kein Produktvergleich, und sie gehört mit dem Steuerberater gemacht.

Die Absicherung der Arbeitskraft fehlt

Vorsorge nützt nichts, wenn das Einkommen vorher wegfällt. Bei Selbstständigen ohne betriebliche Absicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung deshalb der erste Schritt — vor jeder Anlage.

Unsicher, ob das auf Ihren Betrieb zutrifft?Wir sehen uns Ihre bestehende Police an und sagen Ihnen, welche dieser Punkte darin geregelt sind — auch wenn daraus kein Wechsel folgt.

Grundlagen

Die Wege im Überblick

Es gibt nicht den einen richtigen Weg, sondern eine Kombination, die zur Steuerlast und zur Liquidität passt.

  • Basisrente (Rürup) — Beiträge in der Ansparphase in erheblichem Umfang absetzbar, dafür lebenslange Rente und keine Kapitalauszahlung. Stark bei hoher Steuerlast, unflexibel bei Liquiditätsbedarf.
  • Private Rentenversicherung — flexibel, mit Wahlrecht zwischen Rente und Kapital; steuerlich in der Auszahlung begünstigt, wenn Mindestlaufzeit und Alter erfüllt sind.
  • Freie Anlage, etwa über ETF — höchste Flexibilität und Transparenz, keine Steuervorteile in der Ansparphase, kein lebenslanges Einkommen.
  • Immobilie — Sachwert mit Fremdkapitalhebel, dafür Klumpenrisiko und Verwaltungsaufwand.
  • Versorgungswerk — bei Kammerberufen häufig Pflicht und dann die Grundlage, auf der alles Weitere aufbaut.

Wir rechnen zwei bis drei Kombinationen durch und legen die Annahmen offen — statt eine Variante zu empfehlen und die Annahmen für sich zu behalten.

Im Detail

Reihenfolge statt Produktauswahl

Bevor über Produkte gesprochen wird, gehört eine Reihenfolge festgelegt. Sie ist bei Selbstständigen fast immer dieselbe — und wird fast immer umgekehrt begonnen.

Erstens: Arbeitskraft. Vorsorge nützt nichts, wenn das Einkommen vorher wegfällt. Ohne betriebliche Absicherung und mit schwacher gesetzlicher Erwerbsminderungsrente ist die Berufsunfähigkeitsversicherung der erste Schritt. Sie wird mit jedem Jahr teurer und mit jedem Befund schwerer zu bekommen.

Zweitens: Liquiditätsreserve. Drei bis sechs Monatsausgaben verfügbar, getrennt vom Geschäftskonto. Ohne sie wird jede langfristige Sparrate beim ersten schwachen Quartal wieder ausgesetzt — und genau das kostet den Zinseszinseffekt.

Drittens: laufende Vorsorge. Ein Grundbeitrag, der dauerhaft tragbar ist, mit der Möglichkeit von Zuzahlungen in guten Jahren. Lieber niedrig und stetig als hoch und immer wieder ruhend.

Viertens: Steueroptimierung. Erst wenn die ersten drei Punkte stehen, lohnt die Frage, welcher Weg steuerlich am günstigsten ist. Sie ist wichtig, aber sie ist nicht der Anfang — und sie gehört mit dem Steuerberater gerechnet, nicht mit dem Vermittler.

Wir gehen diese Reihenfolge durch und sagen offen, wenn Punkt eins fehlt. Dann ist alles Weitere zweitrangig.

Wann das Thema aufkommt

Anlässe, zu denen Betriebe uns darauf ansprechen

Der erste Blick auf die Rentenauskunft

Viele Selbstständige zahlen gar nicht oder nur wenig in die gesetzliche Rentenversicherung ein. Was dort steht, ist selten das, was zum Leben reicht.

Das Unternehmen soll die Vorsorge sein

Der Betrieb als Altersvorsorge ist ein verbreiteter Plan — und ein Klumpenrisiko. Ob er sich verkaufen lässt und zu welchem Preis, entscheidet sich erst am Ende.

Ein gutes Jahr schafft Spielraum

Nach einem starken Geschäftsjahr stellt sich die Frage, wie sich Gewinn steuerlich wirksam in Vorsorge überführen lässt — das ist eine Rechnung, die vor dem Jahresabschluss gehört.

360 Grad heisst: Betrieb und Inhaber in einer Betrachtung.

Wir sichern nichts ab, bevor wir es verstanden haben — und wir trennen dabei nicht kuenstlich zwischen Unternehmen und Unternehmer. Faellt der Inhaber aus, steht der Betrieb still; haftet die Geschaeftsfuehrung persoenlich, ist das Privatvermoegen betroffen. Wer beide Seiten einzeln betreuen laesst, bekommt Doppelungen an der einen und Luecken an der anderen Stelle. Deshalb nehmen wir Gewerbe, Mitarbeitervorsorge und private Absicherung in einem Aufwasch auf — und begruenden jede Empfehlung an Ihrem konkreten Risiko, nicht an einem Produktkatalog.

Wie wir arbeiten →  ·  Privat & Vorsorge für Unternehmer →

Häufige Fragen

Private Altersvorsorge — kurz erklärt

Warum ist die private Altersvorsorge für Selbstständige so wichtig?

Viele Selbstständige zahlen nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein und haben daher im Alter keine oder nur eine geringe Absicherung. Die private Vorsorge baut gezielt das Kapital auf, das später fehlt.

Welcher Vorsorgeweg ist der richtige?

Das hängt von Ihrer steuerlichen und betrieblichen Situation ab. Wir betrachten die Vorsorge ganzheitlich und rechnen die Varianten transparent durch, statt ein einzelnes Produkt zu verkaufen.

Reicht das Unternehmen als Altersvorsorge?

Als alleinige Vorsorge selten. Ob sich der Betrieb verkaufen lässt und zu welchem Preis, entscheidet sich erst am Ende — abhängig von Branche, Nachfolgersituation und davon, wie sehr er an Ihrer Person hängt. Vermögen außerhalb des Betriebs ist deshalb keine Doppelung, sondern die Absicherung gegen dessen Schwankungen.

Bin ich als Selbstständiger rentenversicherungspflichtig?

Das hängt an der Tätigkeit. Bestimmte Gruppen — etwa Handwerker in zulassungspflichtigen Gewerken, Lehrende, Pflegepersonen und Selbstständige mit nur einem Auftraggeber — sind pflichtversichert. Kammerberufe zahlen in ihr Versorgungswerk. Die Einordnung gehört geklärt, bevor geplant wird, weil sie die Grundlage verändert.

Wie viel sollte ich monatlich zurücklegen?

Sinnvoller als eine Prozentregel ist die Rechnung vom Ziel her: Welches monatliche Einkommen soll im Ruhestand zur Verfügung stehen, was liefern bestehende Ansprüche, und welche Lücke bleibt? Daraus ergibt sich der Bedarf. Wichtiger als die Höhe ist, dass der Betrag dauerhaft tragbar bleibt — ein niedriger, stetiger Beitrag schlägt einen hohen, der regelmäßig ruht.

Ist eine Immobilie eine gute Altersvorsorge?

Sie kann ein Baustein sein, ist aber selten die Lösung allein. Eine selbstgenutzte Immobilie spart im Alter Miete, liefert aber kein Einkommen; eine vermietete liefert Einkommen, bringt aber Verwaltungsaufwand, Instandhaltung und ein Klumpenrisiko. In Kombination mit dem Betrieb entsteht schnell eine Konzentration auf wenige, wenig liquide Werte.

Betreuen Sie auch Betriebe außerhalb von Köln?

Ja. Unser Sitz ist Köln (Fritz-Hecker-Straße 94, 50968 Köln), betreut werden Betriebe bundesweit. Im Rheinland beraten wir regelmäßig persönlich vor Ort, außerhalb per Video und Telefon. Am Ablauf ändert das nichts — nur die Anfahrt entfällt.

Kommen Sie für ein Erstgespräch in unseren Betrieb?

Im Raum Köln, Bonn, Düsseldorf und Leverkusen regelmäßig — viele Risiken sieht man erst vor Ort: Lager, Maschinen, Abläufe, Zufahrten. Außerhalb des Rheinlands starten wir per Video und kommen dann, wenn die Sache es erfordert. Sie erreichen uns unter 0221 169205 99.

Im Alter abgesichert, mit Weitblick geplant.

Wir sehen uns an, was Sie heute abgesichert haben, wo Lücken sind und was davon wirklich dringend ist — kostenlos und unverbindlich.

  • Unabhängiger Marktvergleich
  • Kein Ausschließlichkeitsvertrieb
  • Versicherungsmakler nach §34d GewO

Im Erstgespräch geht es um Ihr Risiko, nicht um einen Abschluss. Sie bekommen eine Einordnung — ob daraus ein Vertrag wird, entscheiden Sie später.

Kontakt

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